02.05.2010

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Warten auf Godot - Part I

Neulich hörte ich "Wonderful Life" von Black im Radio. Auch nach so vielen Jahren finde ich das Lied einfach nur genial. Es ist simpel, typisch 80er eben, aber hey, genau solche Lieder machen irgendwie glücklich und erinnern an die gute alte Zeit. Welche auch immer. Ich wollte ihn heiraten. Black natürlich. Ich habe sogar meine Mutter gefragt, ob sie damit einverstanden wäre, wenn ich so einen Mann heiraten würde. Was konnte sie schon dagegen sagen? So wie er im Musikivdeo zu sehen war, war er ein junger Gott. Elegant und geschmackvoll gekleidet, gut aussehend, charismatisch und singen kann er auch noch. Das sind richtige Männer. Dachte ich damals.

Viele Jahre sind seitdem vergangen. Ich habe nicht einmal ansatzweise so einen Mann kennen

15.12.2004

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Britta,36

Es ist ein weitverbreitetes Phänomen, dass insbesondere im Herbst und Winter die Gemüter in einer schlechten Verfassung sind. Meistens trifft es dabei Frauen, was so manche männliche Spezies vermutlich mit dem weiblichen Hormonhaushalt erklären würde oder mit der Tatsache, dass vermehrt Frauen in Depressionen verfallen und gerne alles und jeden über einen Kamm scheren.

Ich habe nicht die Absicht, diese Aussagen zu dementieren, zumal ich keinen Sinn darin sehe und zum anderen weil ich selber in einer ultrabeschissenen Stimmung bin, was natürlich auf meinen Hormonhaushalt, meine Depressionen und wahnsinnige Pauschalisierungen zurück zu führen ist. Es ist wirklich nicht einfach eine Frau zu sein.

Doch wesentlich schwieriger ist es, einen Mann zu finden, der diesen Begriff nicht auf Grund

07.10.2004

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Mann Nr. 2 und die Konsequenzen

Ich habe seit langem mal wieder einen Liebesroman gelesen. Eigentlich bin ich kein Freund solcher Lektüre. Wir wissen alle, wie es ist: Sie bildhübsch, er überirdisch attraktiv, ein Haufen Probleme und ein Happy End. Wobei es dieses Mal nur halb so happy war. Eigentlich war es so, dass sie die Wahl zwischen zwei Männern hatte (also hatte sie mehr zu wählen als jede halbwegs vernünftige Frau in der heutigen Zeit). Der eine war ihre eigentliche wahre Liebe, zärtlich, zuvorkommend, rücksichtsvoll - der andere versprühte eine animalische Anziehungskraft, war fast schon herrschsüchtig, verlor nie die Kontrolle und äußerte selten Emotionen. Sie entschied sich letzendlich für den ersten, auch wenn sie sich im Zwiespalt der Gefühle befand und auch den zweiten nicht missen wollte.

Es war klar, dass das Ende so aussehen würde. Die meisten Frauen hätten sich vermutlich für diesen